Die Endoskopie ist eine Untersuchungsmethode, bei der dünne Endoskope – starre oder flexible – verwendet werden, an deren Spitze sich eine Kamera und nicht selten auch ein Zugang für chirurgische Instrumente befinden. Dadurch konnten bereits Hunderte unserer Patienten bei Vorhandensein eines Fremdkörpers im Magen einen chirurgischen Eingriff vermeiden. Wenn die Möglichkeiten älterer bildgebender Verfahren wie Ultraschall oder Röntgen ausgeschöpft sind, beginnen wir mit der endoskopischen Diagnostik. Dieser Bereich umfasst: Rhinoskopie, Ösophagoskopie, Gastroskopie, Gastroduodenoskopie, Bronchoskopie, Zystoskopie, Vaginoskopie, Rektoskopie und Koloskopie.
Eine besondere Form der Endoskopie ist die Laparoskopie – sie ermöglicht die Betrachtung aller Organe der Bauchhöhle bei minimaler Traumatisierung des Gewebes. Darüber hinaus können mithilfe der laparoskopischen Technik bestimmte chirurgische Eingriffe durchgeführt werden, zum Beispiel Sterilisationen, Kastrationen bei Kryptorchismus, Cholezystektomien, die Entnahme von Proben für histopathologische Untersuchungen und andere.
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