Klinika dla Małych Zwierząt Wąsiatycz Computertomographie

  • Als Erste in Polen haben wir die Cone-Beam-Computertomographie (CBCT) eingeführt.

  • Wie bereitet man sich auf eine CT-Untersuchung vor?

    ALLGEMEINE EMPFEHLUNGEN

    1. Vor der geplanten Untersuchung sollte der Patient nüchtern bleiben (ohne Futter):- Frettchen – 5–8 Stunden,
      - Katzen und kleine Hunde – 8–12 Stunden,
      - große Hunde – 15–24 Stunden,
      *Nager und Hasenartige müssen nicht nüchtern bleiben.
    2. Tiere, die dauerhaft Medikamente einnehmen, sollten diese am Untersuchungstag zur gewohnten Zeit erhalten.

    WAS IST ZUR UNTERSUCHUNG MITZUBRINGEN

    1. Das Original der Überweisung zur Untersuchung, gut leserlich vom Tierarzt ausgefüllt, mit Unterschrift und Stempel sowie Angabe der Lokalisation der Veränderung bzw. des verdächtigen Bereichs.
    2. Die vollständige vorhandene medizinische Dokumentation mit den Ergebnissen bisheriger Untersuchungen, darunter: CD-Aufnahmen, Filme aus der bildgebenden Diagnostik, Entlassungsberichte aus bisherigen Behandlungen sowie eine Liste der Medikamente, auf die das Tier allergisch reagiert.
    3. Beim Tier sollten folgende Untersuchungen durchgeführt worden sein: Laboruntersuchungen (Ergebnisse aus den letzten 2 Wochen vor der CT-Untersuchung): Blutbild, Biochemie – ALT, Harnstoff, Kreatinin; bei älteren Tieren oder Rassen mit erhöhtem Risiko für Herzerkrankungen wird zusätzlich eine kardiologische Untersuchung empfohlen.
    4. Im Zweifelsfall hinsichtlich der Sicherheit der Narkose kann ein anästhesiologisches Beratungsgespräch vereinbart werden. Bei einem solchen Termin wird Tierärztin Wioletta Deoniziak die bisher durchgeführten diagnostischen Untersuchungen auswerten und, falls erforderlich, zusätzliche Untersuchungen empfehlen. Dadurch können die „Schlafmittel“ sehr genau ausgewählt und das mit der Narkose verbundene Risiko minimiert werden.

    ABLAUF DER UNTERSUCHUNG

    Die Untersuchung:

    1. Die meisten CT-Untersuchungen verlaufen ähnlich.
      Der Patient wird auf einen speziellen beweglichen Tisch gelagert und bleibt während der Untersuchung in liegender Position, während sich der Tisch in das Innere des Tomographen bewegt.
    2. Das medizinische Personal verlässt den Raum mit dem CT-Gerät, da sich die Computerstation, die die Bildinformationen verarbeitet, in einem separaten Raum befindet, von dem aus der Techniker den Scanner bedient und die Untersuchung überwacht.
    3. Die Untersuchung ist schmerzfrei. Ein Assistent und ein Tierarzt überwachen den Patienten.
    4. Bei den meisten CT-Untersuchungen wird intravenös ein Kontrastmittel verabreicht, um ein möglichst genaues Bild des untersuchten Bereichs zu erhalten.
      Die von uns eingesetzten Kontrastmittel gelten als sehr sicher und lösen nur selten allergische Reaktionen aus.

    Nach der Untersuchung:

    1. Nach der Untersuchung bleibt der Patient bis zum vollständigen Aufwachen in der Klinik. Erst wenn keine unerwünschten Wirkungen auftreten (z. B. eine Allergie auf das Kontrastmittel oder Erregungszustände nach einer Myelographie), kann der Patient die Einrichtung verlassen. Nach der Intubation kann Husten auftreten, der innerhalb von 24 Stunden von selbst abklingen sollte. Als Nebenwirkung der Narkose (selbst einer leichten) können Übelkeit und Erbrechen auftreten.
    2. Nach einer Untersuchung der Wirbelsäule mit subarachnoidaler Kontrastmittelgabe (Myelographie) können in seltenen Fällen neurologische Erregungszustände und Krampfanfälle auftreten, die meist innerhalb weniger bis mehrerer Stunden von selbst abklingen. Bis zum Abklingen dieser Symptome muss sich das Tier unter ständiger Aufsicht eines Tierarztes befinden.
    3. In den ersten Stunden nach der Untersuchung sollte das Tier weder gefüttert noch getränkt werden; außerdem sollte die körperliche Aktivität eingeschränkt werden. Sedierung und Allgemeinanästhesie können eine Gefahr für die Gesundheit und das Leben des Tieres darstellen. Sollten irgendwelche Zweifel hinsichtlich des Verhaltens des Patienten nach der Untersuchung bestehen, bitten wir um umgehende Kontaktaufnahme mit unserer Klinik oder mit der nächstgelegenen geöffneten tierärztlichen Einrichtung.

    Ergebnisse:

    Die bei der CT-Untersuchung gewonnenen Bilder müssen von einem Radiologen befundet werden. Das bedeutet, dass auf das Ergebnis bis zu 14 Werktage gewartet werden muss. Bei Wahl der Option „cito“ beträgt die Frist 3 Werktage. Mit dem fertigen Befund sollte man sich an einen Spezialisten wenden, der ihn im weiteren Behandlungsverlauf nutzt.

    Im August 2014 haben wir in der Klinik die bildgebende Diagnostik für tierische Patienten mittels Computertomographie eingeführt. Bis vor Kurzem war dies der Tomograph „Fidex“, der vollständig in den USA entwickelt und hergestellt wurde.

    Um unsere diagnostischen Möglichkeiten zu erweitern, haben wir das Gerät ausgetauscht und nutzen derzeit ein modernes 16-Zeilen-Gerät des weltweit tätigen Herstellers General Electric. Der Computertomograph Revolution ACT 16 LMB wird auch in der Humanmedizin eingesetzt. Die hohen Standards unserer Diagnostik gewährleisten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Strahlendosis und Qualität der Scans. Das höchste Niveau der Fachkräfte, die das Gerät bedienen und die Anästhesie überwachen, garantiert maximale Sicherheit und die hohe Qualität der durchgeführten Scans.


  • Überweisung für eine Computertomographie (CT) herunterladen


    Wenn wir uns bewusst machen, dass seit dem ersten praktischen Einsatz eines Tomographen in der medizinischen Diagnostik noch nicht einmal 50 Jahre vergangen sind (Nobelpreis 1979), können wir – erneut mit Genugtuung – feststellen, dass der Abstand, der die polnische Veterinärmedizin in vielen Bereichen von den weltweit fortschrittlichsten Standards trennte, inzwischen aufgeholt wurde. Wir sind auf dem aktuellen Stand der weltweiten Diagnostik.

  • Moderne Technologie

    Diese Technologie gewährleistet:

    die Darstellung sowohl von Weichteilen als auch von Knochenstrukturen;
    die genaue Analyse benachbarter Strukturen, was die Beurteilung des Fortschreitens pathologischer Prozesse wie Tumoren, nicht neoplastischer Wucherungen, entzündlicher Prozesse u. a. ermöglicht;
    die gewonnenen Daten ermöglichen nicht selten eine treffsichere Diagnose und die Einleitung einer Behandlung in einem Krankheitsstadium, das mit anderen bildgebenden Verfahren nicht nachweisbar ist!

  • Vor über 20 Jahren begannen wir mit dem Kauf eines Hochfrequenz-Röntgengeräts. Anschließend installierten wir als Erste in der polnischen Veterinärmedizin ein direktes digitales Radiologiesystem. Heute erreichen wir mit der Computertomographie ein höheres Niveau, bei dem Strahlung in Form eines Spiralscans eingesetzt wird, was die Untersuchungszeit deutlich verkürzt und die veterinärmedizinische Computertomographie an die Humanmedizin angleicht. Der Computer ist notwendig, um alle aufgenommenen Bilder zu einem Gesamtbild zusammenzuführen, das sich räumlich bearbeiten lässt, sodass Schnitte an jeder beliebig gewählten Stelle erstellt werden können. Bei Bedarf kann auch eine dreidimensionale Projektion des gewünschten Bereichs erstellt werden, was in der fortgeschrittenen Orthopädie recht häufig genutzt wird.
    Der Wert einer präzisen Diagnostik ist für die spätere Behandlung von unschätzbarer Bedeutung. Insbesondere chirurgische Eingriffe, denen eine so genaue Analyse des veränderten Bereichs vorausgeht, können deutlich erfolgreicher sein. Sie findet unter anderem Anwendung in der Orthopädie (z. B. bei Ellbogendysplasie), in der Neurologie – sie ermöglicht Einblick in Veränderungen im Gehirn oder Rückenmark – sowie in der Onkologie, wo sie primäre und sekundäre Veränderungen diagnostiziert. Nach Verabreichung eines Kontrastmittels werden krankhafte Veränderungen in der Lunge oder in der Bauchhöhle sehr gut sichtbar.

    Hervorzuheben ist, dass die CT-Untersuchung ein nichtinvasives und schmerzfreies Verfahren ist. Die Notwendigkeit einer leichten Narkose ergibt sich daraus, dass das untersuchte Tier während der Untersuchung regungslos liegen muss, während der Gerätekopf den auf einem beweglichen Tisch liegenden Patienten scannt. Seine Vitalfunktionen werden von einem Tierarzt mit Hilfe eines speziellen anästhesiologischen Geräts überwacht, das mit dem Tomographen zusammenarbeitet.

    In der Humanmedizin ist der Einsatz der Computertomographie bereits Routine, auch wenn es sich nicht um ein besonders kostengünstiges Verfahren handelt. Es zeigt sich jedoch, dass sich die in der Diagnostik entstandenen Kosten während der Behandlung – insbesondere bei chirurgischen Eingriffen – doppelt auszahlen. Der Arzt erlebt während der Operation keine Überraschungen, sondern weiß genau, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Leider liefert das CT-Bild ihm manchmal – insbesondere in der Onkologie – auch die Grundlage dafür, von einem unnötigen Eingriff abzusehen.

    Die Befundung der CT-Untersuchungen erfolgt bei uns durch:

    Dr. med. vet. Grzegorz Wąsiatycz,
    Tierärztin Maria Wąsiatycz,
    Tierärztin Anna Kubaczewska.

    Für eine schnellstmögliche Operation erstellen außerdem folgende Spezialisten verkürzte Befunde bildgebender Untersuchungen:
    der Spezialist für Radiologie und Orthopädie
    Tierarzt Krzysztof Kamiński

    sowie der Spezialist für Radiologie und Hochschullehrer am Universitären Zentrum für Veterinärmedizin der Landwirtschaftlichen Universität Krakau
    Tierarzt Wiktor Turek.

    Den Entwicklungen der Humanmedizin folgend, bieten wir seit Kurzem auch die Magnetresonanztomographie an. Sie ist eine ergänzende Methode zur Untersuchung mittels Computertomographie. Zusammengenommen liefern diese beiden diagnostischen Verfahren ein vollständiges Bild der Weich- und Knochengewebe im Organismus unseres Patienten.